Die Kölbl Metallbau GmbH, ein niederbayerisches Unternehmen mit Sitz in Tiefenbach im Landkreis Passau, blickt auf eine 40-jährige Geschichte zurück. 1985 gegründet und heute von Georg und Martin Kölbl geführt, hat sich der mittelständische Betrieb zu einem vielseitigen Anbieter von Metall- und Stahlbauleistungen entwickelt – ergänzt durch ein leistungsstarkes Schneidzentrum, das vier Schneidtechnologien umfasst: Plasma, Autogen, Wasserstrahl und seit 2025 auch Laser.
„Unser Unternehmen zeichnet sich durch 22 bestens ausgebildete Mitarbeiter aus, die ihr Handwerk beherrschen. Aber auch durch einen sehr modernen Maschinenpark, den wir stets auf dem neuesten Stand halten und mit dem wir alle Anforderungen der Metallbaubranche im eigenen Haus umsetzen können“, erklärt Geschäftsführer und Inhaber Georg Kölbl beim Vor-Ort-Termin.
Vier Schneidtechnologien – jede mit eigenem Stellenwert
Kölbl Metallbau nutzt die vier im heutigen Metallbau entscheidenden Schneidverfahren: Laser, Plasma, Autogen und Wasserstrahl – und jedes davon wird im Familienbetrieb gezielt eingesetzt. „Jede der vier Schneidtechnologien, die wir vor Ort haben, hat ihre Daseinsberechtigung, und auf keine davon können wir verzichten“, betont Kölbl.
Plasma: flexibel und unempfindlich
So verfügt das Unternehmen beispielsweise schon seit vielen Jahren über eine Plasma-Autogen-Kombinationsanlage von MicroStep. Das Team nutzt Plasma vorwiegend zum Schneiden von Blechen bis 35 mm Materialstärke – ein Verfahren, das relativ unabhängig von der Qualität der Blechoberfläche stabile Ergebnisse liefert. „Eine einfache und unkomplizierte Schneidmethode“, so Kölbl. Die Autogentechnik ist besonders stark bei dickeren Blechen: „Mit der Autogentechnik schneiden wir Baustahl mit einer Materialstärke von bis zu 150 mm“, erklärt der Geschäftsführer. Und die Wasserstrahlanlage ermöglicht Präzision bei Materialien, für die thermische Trennverfahren technisch nicht funktionieren oder aufgrund des Wärmeeintrags nicht gewünscht sind: Kölbls Unternehmen schneidet damit beispielsweise Kunststoff, Stein, Glas oder sogar Granit – selbst mit feinsten Innenkonturen.
„Der Laser ist eine perfekte Systemergänzung für uns"
Seit 2025 verstärkt eine neue Laserschneidanlage von MicroStep Indystry powered by ACCRUL die Produktion. „Der Laser ist eine perfekte Systemergänzung für uns“, sagt Kölbl. „Damit können wir auch kleinste Innenkonturen schneiden – genau wie mit dem Wasserstrahl. Das entlastet unsere Wasserstrahlanlage, die nach wie vor unverzichtbar ist.“ Die neue Laseranlage verfügt über einen Arbeitsbereich von 4.000 x 2.000 mm und ist mit einer 8 kW Raycus-Laserquelle sowie einem Schneidkopf der EX-TRABEAM®-Serie von THERMACUT ausgestattet. Sie verarbeitet Aluminium, Edelstahl und Baustahl sowie hochfeste Stähle wie Hardox – und das bei Blechstärken von 1 bis 25 mm.
Mehr als 20 Jahre Partnerschaft mit MicroStep Europa: „Die faire Beratung ist etwas Besonderes“
Kölbl Metallbau und MicroStep Europa (ACCURL-Partner in Deutschland) verbindet eine langjährige Beziehung. „Die erste Anlage haben wir vor über 20 Jahren gekauft“, erinnert sich Georg Kölbl. Die erneute Auftragsvergabe für eine Schneidanlage von MicroStep Europa war daher kein Zufall: „Die faire Beratung, bei der wirklich das beste Ergebnis für den Kunden ermittelt wird, ist wirklich etwas Besonderes. Und deshalb fiel die Entscheidung wieder zugunsten von MicroStep Europa.“ Die Implementierung der neuen Laseranlage hat die Entscheidung laut Kölbl bestätigt: „Die Umsetzung war sehr professionell – von der Planung und Projektierung, also wie die Anlage mit allen notwendigen Medien ideal im Raum platziert wird, bis hin zur Schulung und Inbetriebnahme.“ Besonders wichtig ist laut Kölbl die Anlaufphase: „Wenn man eine neue Maschine mit einer für einen selbst neuen Technologie hat, gibt es am Anfang viele Fragen. Und dann ruft man bei MicroStep Europa an und bekommt schnell eine Lösung.“
Schnell, stabil und leistungsstark
Georg Kölbl ist mit der neuen MasterLINE-Laseranlage äußerst zufrieden: „Das Leistungsniveau ist sehr hoch. Die Maschine ist sehr schnell startklar – bis sie läuft, bis man schneidet, dauert es nur wenige Minuten. Und auch die Laufstabilität ist hervorragend.“